Größenverhältnisse der Formate

 

Format NTSC PAL 720 1080
Horizontal 640 720 1280 1920
Vertikal 480 576 720 1080
Bildpunkte 307.200 414.720 921.600 2.073.600
Verhltnis 4:3 4:3/16:9 16:9 16:9
Bildwiederholung 60 Hz.
interlaced
50 Hz.
interlaced
50/60 Hz.
progressive & interlaced
50/60 Hz.
progressive & interlaced

Das maximale HD-Format bietet heute eine Auflsung von 1920 x 1080 Bildpunkte (engl. Pixel), also fnfmal mehr Bildpunkte (2 Mio. Pixel) als die PAL-Auflsung. Die Auflsung von 1280 x 720 ist um den Faktor 2,2 (1 Mio. Pixel) besser in Qualitt.

In der analog Welt ist es blich, die Zahl der Zeilen in einem Bild mit einer y-Achse, die Zahl der Videolinien in einer x-Achse zu vergleichen. Gleichwohl leben wir im digitalen Zeitalter, in dem Teile der Information (ber das Bild) von einem Bildpunkt dargestellt werden. In der Realitt bietet eine 720p Auflsung mehr als die doppelte Anzahl an (Bild-) Informationen (Auflsung). Also nah zu die doppelte Portion Kino-Feeling!

Technische Anmerkung: im analogen war es blich, die Bilder eines TV-Gerts Zeilenweise im Halbbildverfahren darzustellen. Mit Einzug der digitalen Bildverarbeitung, vorallem jedoch der DVD – auf der die (Kino-) Bilder im voll Bildverfahren aufgeschrieben sind – wurden die Informationen im 8-bit Modus ”verschachtelt”. Der MPEG2-Encoder vergleicht dabei jedes achte Bild (Referenzbild) mit den darauffolgenden Bildern (siehe oben, Pixel-Information). Hat sich der Bildinhalt einzelner Bereiche (Pixel) verndert, wertet er diese Information aus und bercksichtigt dies bei der Datencodierung. Alles was sich nicht verndert hat, bleibt gleich, deshalb oft der Vorwurf der statischen, unnatrlichen Bildwiedergabe vieler DVD’s, insbesondere bei lteren Pressungen oder niedrigen Kompressionsraten.

Im analogen Bereich mussten immer stets alle Informationen je Bildzeile und je Bildpunkt transportiert werden, eine 1:1 bertragung in digitale Informationen htte eine riesige Datenmenge zur Folge. Fr einen Film wrden 24 DVDs bentigt werden.

WMV-HD-Auflsung im Verhtnis zur PAL-DVD

Auflsungsformat Auflsung (1:2,35) Anzahl der Bildpunkte per Bild  Verhltnisfaktor zu PAL
PAL anamorph 720 x 436 314K 1
720p square pixel 1280 x 544 696K 2,22
1080p anamorph 1440 x 816 1.2M 3,82
1080p square pixel 1920 x 816 1.6M 5,1
  1. 23.Warum gibt es berhaupt unterschiedliche Formate?

Da es bei der Erfindung des Fernsehens technisch noch nicht mglich war, das TV-Format an das – dem Blickfeld des menschlichen Auges eher entsprechenden – Kinoformat anzupassen, wurde das bekannte 4:3-Format (1:1,33) als weltweiter Standard festgelegt.

 

Die heutigen 16:9 Gerte (1:1,77) kommen dem menschlichen Sehverhalten (das menschliche Auge guckt strker in die Breite, weniger in die Hhe) schon sehr nah, was man von den Spielfilmen jedoch nur sagen kann, wenn sie im Original-Kinoformat aufgezeichnet und abgespielt werden:

  • Cinemascope = 1:2,35
  • Flat = 1:1,85
  • Academy Standard = 1:1,37
  • Europ. Kinostandard = 1:1,66

Aufgrund der vielen Gerte im 4:3 Format werden die Filme jedoch hufig vor der Ausstrahlung durch die Sendeanstalten bzw. vor der bertragung auf DVD bearbeitet, wie die folgenden Beispiele zeigen:

  1. Pan & Scan

 

Aufgrund der vielen Gerte im 4:3 Format werden die Filme jedoch hufig vor der Ausstrahlung durch die Sendeanstalten bzw. vor der bertragung auf DVD bearbeitet, wie die folgenden Beispiele zeigen:

    1. Letterboxing

 

Um das Original-Kinoformat auf einem 4:3 Gert beizubehalten, wird das Bild zuerst einmal horizontal (also in der Breite) gestaucht. Damit aus den Darstellern keine ”Eierkpfe” werden, muss auch die Hhe des Bildes angepasst werden: So entstehen die Briefkasten-Balken am unteren und oberen Bildrand.

    1. Anamorph

 

Hier tritt der ”Eierkopf-Effekt” ein, weil das breite Kinobild nur horizontal gestaucht und auf der DVD ohne schwarze Balken als Film abgelegt wird. Je nach technischem Stand des DVD-Players kann er das anamorphe Bild vor der Wiedergabe wieder entzerren. Auf einem 16:9 Bildschirm hat das Bild dann wieder das korrekte Format, auf einem 4:3 Gert hat man dann wieder den ”Briefkasten-Effekt”.

    1. Square Pixel 

Mit diesem Begriff wird eine Auflsung beschrieben, die auf vertikaler und horizontaler Achse identisch ist, womit die einzelnen Bildpunkte (Pixel) ein quadratisches Seitenverhltnis aufweisen. Computer arbeiten fast immer mit einer solchen grafischen Darstellung. Diese knnen so zum Beispiel das auch als ”PAL Square Pixel” gelufige Format mit 768*576 Bildpunkten exakt und ohne Verzerrungen als 4:3-Format darstellen; PAL auf DVD hat aber 720 x 576 Pixel. ”Square Pixel” Formate sind auch 1280 x 720 oder 1920 x 1080.

    1. Non-square Pixel 

PAL oder NTSC wird von der DVD nach der gngigen Norm fr TV-Broadcast (ITU BT.601) wiedergegeben, nach der die Bildpunkte einem nicht-quadratischen (engl.: non-square) Seitenverhltnis unterliegen. Damit auf einem PC ein solches Video nicht verzerrt wird, muss der DVD-Player also die nicht-quadratische Pixelstruktur simulieren.

Dieser Begriff steht fr eine Auflsung, die nur auf einer Achse (horizontal) gestaucht ist und das Ursprungsmaterial verzerrt darstellt. Das Seitenverhltnis der Pixel ist somit nicht mehr quadratisch. So ist etwa das Format 720 x 576 (PAL) bzw. 720 x 480 (NTSC) als Kompromiss fr die Darstellung der 768 Bildspalten von PAL und der 640 Bildspalten von NTSC gewhlt worden. Non-square ist auch 1440 x 1080, das fr HDTV in WMV-HD mglich ist.

Dies gilt auch fr anamorphe Formate, hier besteht allerdings die Mglichkeit, das Bildmaterial anhand von Korrekturfaktoren wieder in sein Ausgangsformat zu bringen – sofern das Wiedergabegert dazu technisch in der Lage ist.

  1. 24.Wie verhindert Progressive Scan das Zeilenflimmern?

 

blicherweise werden Bilder vom den TV-Sendern oder aus dem DVD Player halbbildweise auf die TV-Gerte bertragen und von ihnen ebenso dargestellt. So gestattet die Zeilenstruktur des Fernsehbildes den Aufbau der Bilder im so genannten Zeilensprungverfahren (engl. fr ”interlaced”). Halbbild A entsteht durch das Schreiben der ungeraden, Halbbild B durch das Schreiben der geraden Zeilen. Analog zur traditionellen 50 Hz-Technik flimmern diese Halbbilder beim PAL-System 50 mal pro Sekunde ber den Bildschirm, wobei es an der Trgheit des menschlichen Auges liegt, dass trotz der Zeilensprnge A-B-A-B-A-B- usw. ein durchgngiger Bewegungsablauf – oder mit anderen Worten – ein Film entsteht.

Die Nachteile: Bei Kopf- oder Augenbewegungen macht sich strendes Flackern bemerkbar, und bei horizontalen Bewegungen whrend des bergangs vom ersten zum zweiten Halbbild passen die Umrisse des noch nachleuchtenden mit denen des nun eingeblendeten Halbbildes nicht berein. Die Bildzeilen fransen Zickzack-frmig aus. Hier setzt Progressive Scan an: Ein Verfahren, bei dem zunchst alle Zeilen linear gespeichert und dann in Folge als Vollbild (progressiv) ausgelesen werden. Zeilenflimmern wird zuverlssig verhindert, da die Zeilenstruktur ”gerade – ungerade” durch die konsistente Bildzusammensetzung nicht mehr erkennbar ist.

  1. 25.Warum Progressive Scan?

Progressive bedeutet nichts anderes als digitale Vollbilder in eigener standardisierter Auflsung.

 

Ein rein digitales Format, das immer im 16:9 Format vorliegt. Der Buchstabe ”P” fr Progressive steht hinter der Zeilenzahl (z. B. 1080p). Die Aufbereitung der Bilddaten findet jetzt im Wiedergabegert statt. Somit liegt das Bildsignal in voller Auflsung (ber 2 Mio. Pixel) mit 24 oder 25 Vollbildern pro Sekunde vor und wird 50 oder 60 Mal in der Sekunde angezeigt. Das Ergebnis: ein flimmerfreies, deutlich schrferes und detailreicheres Bild als je zuvor.

Bei HDTV gibt es verschiedene Auflsungen: Am gngigsten ist 720p mit 24 oder 25 Vollbildern pro Sekunde. Der Belgische Sender EURO1080 strahlt ber SES-Astra in 1080i (interlaced) mit 60 Halbbildern aus. Mit Progressive PAL ist eine maximale Zeilen Auflsung von 576p je 50 Vollbildern pro Sekunde gemeint, die von einer Standard PAL-DVD-Video ausgespielt werden – vorausgesetzt, die Gerte untersttzen Progressive Scan.

Entscheidende Faktoren bei der zu empfangenden Qualitt sind:

  • Welche Technik zu Hause zur Verfgung steht.
  • Die Auflsung und Qualitt des Ursprungsmaterials (->Farbkorrektur ->digitales Master-Format) und schlielich die Qualitt des MPEG-Videoencoders und welcher Codec (COmpressor / DECompressor) verwendet wird.

Das Geheimnis einer guten Bilddarstellung liegt im ausgewhlten Algorithmus (Codec). Er beeinflusst die visuelle Qualitt, mit der das Video am Bildschirm wiedergegeben werden kann.

Welcher Receiver für HDTV?

Beim TV-Empfang galt schon immer die Devise: Scharfe Bilder sind gute Bilder. Nun knnen moderne Fernseher schon seit einiger Zeit nicht nur ein scharfes, sondern auch ein richtig hochauflsendes Bild anzeigen. Flachbildfernseher, die den Full HD Standard erfllen beziehungsweise in 1080p auflsen, sind lngst Standard geworden. Bislang beeindruckte die innovative Display-Technologie besonders whrend eines Blu- ray-Abends. Doch auch das ganz normale Fernsehprogramm wird bereits in HD ausgestrahlt, wobei es sich hier zwar noch nicht um alle Sender handelt, aber immer wieder neue dazukommen.

Voraussetzungen fr HDTV
Zahlreiche HD-Sender knnen via Satellit und Kabel empfangen werden. Das sogenannte IP-TV wird ebenfalls immer interessanter, kann sich aber noch nicht gegenber den klassischen Empfangsmethoden behaupten. Neben einem kompatiblen Fernseher wird natrlich auch ein HD-Receiver bentigt, da nur wenige TV-Gerte integrierte Tuner fr HD-Sender haben. Beim Empfang via Kabel wird eine TV-Box bentigt, die im Idealfall auch verschlsselte Inhalte decodiert beziehungsweise ber einen CI+ Kartenslot verfgt. Wer eine SAT-Anlage nutzt, sollte auf einen Receiver setzten, der den DVB-S2-Standard erfllt und einen oder mehrere HDMI-Ports bereithlt. Sehr wichtig ist auch der Einsatz eines DVB-S2 LNB am SAT-Spiegel.

Ausstattung beachten
HD Receiver und Kathrein Receiver, die das hochauflsende Fernsehprogramm ins Wohnzimmer bringen, gibt es in einer groen Auswahl, wobei sich die Ausstattung von Modell zu Modell ndern kann. Kostengnstige Einsteiger-Receiver erfllen ihren Zweck, bieten dafr aber nicht viele Funktionen und Anschlsse. Fr hhere Ansprche hlt der Markt selbstverstndlich auch High End Lsungen bereit, die beispielsweise ber eine integrierte Festplatte zum Mitschneiden der TV-Inhalte dienen oder sogar per WLAN oder Ethernet zustzliche Informationen ber das Internet oder das lokale Netzwerk laden knnen. Den Unterschied kann auch die aufgespielte Software ausmachen, die generell bei teureren Modellen etwas komplexer und Nutzer-orientierter ausfllt.

  1. 21.Was ist DRM?

Digital Rights Management (digitale Rechteverwaltung) meist abgekrzt als DRM bezeichnet, ist ein Verfahren mit dem die Urheberrechte an geistigem Eigentum, vor allem an Film- und Tonaufnahmen, aber auch an Software, auf elektronischen Datenverarbeitungsanlagen gewahrt und Raubkopien verhindert, sowie Abrechnungsmglichkeiten fr Lizenzen und Rechte geschaffen werden sollen.

Das Windows Media Format untersttzt selbstverstndlich die Einbindung einer Digital Rights Management Software. Es handelt sich um das Windows Media DRM 9 Series. Eine Technologie von Microsoft und Teil der Windows Media Plattform. Das Microsoft DRM wird schon seit einiger Zeit erfolgreich und das nicht nur von Microsoft selber, sondern von Internationalen Firmen die Windows Media fr ihre Geschftsmodelle verwenden eingesetzt.

Eine Microsoft WM-DRM 9 geschtzte Software kann nur mit einer Windows Media DRM 9 untersttzten Hardware abgespielt werden.

DRM 9 Beispiel:

Die Lara Croft: Tomb Raider ”Die Wiege des Lebens” WMV-HD DVD nutzt das von Microsoft entwickelte DRM 9 Series. Sobald die DVD in das DVD- ROM Laufwerk eingelegt und die Disc gestartet wird, legt das DRM 9 einen Zeitstempel von 7-Tage verschachtelt im Betriebssystem ab.

Der komplette Film ist z.B. als persnliches Backup auf die PC-Festplatte zu kopieren. Nach sieben Tagen, verliert das abgelegte Backup seine Gltigkeit (siehe Screenshot) und verlangt die Original Disc zum abspielen. Sobald die Original Disc eingelegt ist, wird ein neuer 7-Tage-Zeitstempel generiert und die Disc bzw. das Backup spielt einwandfrei wieder ab.

Mglich ist auch, dass die Software durch eine Internet-Verbindung einen DRM 9 Schlssel abfragt. Bei Video-on-Demand Angebote ist das schon Praxis, dass der Kunde beim Kauf sich entscheiden muss, ob er den Film ein- oder zweimal sehen mchte.

Verschiedene DRM Technologien funktionieren fr jeden Distributionsweg und abhngig vom jeweiligen Geschftsmodel oder der Lizenzvereinbarungen anders.

Ready for HD?

Wer fr High Definition gerstet sein mchte, kann auf das Logo ”HD Ready” vertrauen. So vermittelt es jedenfalls die Industrie.

  1. Welche Features bentigt hochauflsendes Fernsehen?

Anschlsse
Hochauflsendes Fernsehen lsst sich ber verschiedene Anschlsse bertragen. Fr digital codierte Signale stehen DVI und HDMI zur Verfgung. Analog steht einer bertragung mittels YUV-Buchsen nichts im Wege. Bildgerte mit dem HD-Ready Logo bentigen diese pastedGraphic.pngAnschlsse, um maximalen Komfort zu genieen. Der digitale Weg muss ber den Kopierschutz HDCP verfgen. Auch wenn DVI und HDMI gleichgestellt sind, wird sich mittelfristiger HDMI durchsetzen.

Bildformate und Auflsungen
Das Logo erwartet eine Mindestzahl an Zeilen. Mit Hilfe genau dieser Zeilenzahl wird die Schrfe des Bildes erzielt. Whrend die Zeilenzahl fest definiert ist, sind fr die pastedGraphic.pngHorizontalauflsungen keine Einschrnken vorhanden. Lediglich das Format 16:9 ist fest definiert.

High Definition muss entweder mit 720 oder 1080 Bildzeilen ausgestrahlt werden. Ein HD-untersttzendes Gert muss als mindest 720 Bildpunkte anzeigen knnen. Herkmmliche PAL-Gerte knnen nur 576 Bildzeilen darstellen. HD Ready geht nur auf 720 Bildzeilen ein. Sendungen im hheren Format 1080i knnen also nicht auf allen Gerten dargestellt werden.

Frequenzen
Es existieren zwei Frequenzen fr hochauflsendes Fernsehen. Gerte, die das HD Ready Logo tragen, mssen sowohl 50 Hertz (Europa) und 60 Hertz (Japan und USA) verstehen knnen. Dies deckt sich mit den Standards PAL und NTSC.

  1. Was ist HDTV?

Format-Tabelle

Format Horizontal Vertikal Bildseitenverhltnis Auflsung Bilder pro Sek.
1080p 1920 1080 16:9 Progressive 24, 25, 30
1080i 1920 1080 16:9 Interlaced 30, 50, 60
720p 1280 720 16:9 Progressive 24, 25, 30, 60

Auflsungs-Beispiel

HDTV ist ein Aufnahme- und Produktionsstandard der berwiegend in der Film- und Sendeabwicklung der Fernsehanstalten eingesetzt wird. In Japan und mittlerweile in Amerika ist HDTV der ”Sendestandard”. In Australien und Sdkorea laufen die ersten HDTV-Programme im Regelbetrieb. In Europa bereitet man sich jetzt vor.

Durch die neuen Methoden der Datenratenreduktion ist es erst seit kurzem mglich, dass HD-Format heute schon auf eine Standard DVD einzusetzen. Die nchste Generation der DVD-Video wird selbstverstndlich das HD-Format untersttzen und zuknftig wird das HD-Format, die grossen Leinwnde der Multiplex-Kinos erreichen. Darauf knnen wir uns freuen!

”HDTV” ist nicht zu verwechseln mit dem neuen Consumer HD-Format ”HDV” (High Definition Video) auf DV-Kassetten. Eine Entwicklung von Canon, Sony und JVC.

Was die Experten zu WMV-HD DVD und HDTV meinen 

  1. Michael Ivert (Managing Director, Concorde Home Entertainment GmbH) 

high-def: Welche Chancen geben Sie WMV-HD DVDs?
Ivert: Der Markt fr visuelle Wahrnehmung befindet sich im totalen Wandel. Nachdem die DVD als digitales Trgermedium massenfhig geworden ist und den Konsumenten inzwischen auch zur Digitalitt erzogen hat, stehen die Zeiger auf Fortschritt. Als nchstes wird schon bald die Fernsehwelt in Europa mit digitaler bertragung revolutioniert – HDTV. Aber bis zur endgltigen Verkabelung/Vernetzung vergeht noch einige Zeit. Deshalb sind Zwischenlsungen gefragt. WMV-HD DVDs sind eine solche. Denn hier wird bereits heute schon ein Zugang geschaffen, mit den derzeitigen Mglichkeiten die Zukunft zu erleben. Ich bin sogar der Auffassung, dass diese serienreife Technologie einen festen Platz in der ”neuen Welt” einnehmen wird.

high-def: Planen Sie weitere Inhalte anzubieten?
Ivert: Mit ”Lara Croft Tomb Raider – Die Wiege des Lebens” unternehmen wir einen Versuch, die in Europa erste HD DVD einzufhren und den Markt fr hochauflsende Bewegtbilder zu starten. Im Falle eines absehbaren Erfolges, werden wir unsere Absicht, weitere Filme in HD zu verffentlichen, fortsetzen.

  1. Jrgen Timm (Manager DVD-Products, Pioneer Deutschland GmbH) 

high-def: Planen Sie WMV-HD DVD kompatible DVD-Produkte anzubieten?
Timm: Pioneer arbeitet bereits aktiv an der Implementierung von WMV in zuknftige DVD-Spieler. Einen konkreten Markteinfhrungstermin knnen wir allerdings noch nicht nennen da die Verfgbarkeit der notwendigen chipsets noch sehr begrenzt und noch nicht auf die bestehende Video-Signalverarbeitung abgestimmt ist.
Ein weiterer Aspekt ist die Verfgbarkeit oder Vorankndigung aktueller Verffentlichungen seitens der Filmindustrie, die ein klares Statement zu ihrer Verffentlichungspolitik abgeben sollte. Nur so knnen die Gertehersteller zuverlssig planen und dem Endverbraucher zgig diese neue Technologie zur Verfgung stellen.

high-def: Welche Chancen sehen Sie fr das hochauflsende Fernsehen?
Timm: Mit dem Start von Euro1080 Anfang Januar 2004 wurde ein wichtiger Schritt in die Zukunft des digitalen Fernsehens zurckgelegt. In Japan und den USA ist HDTV schon lange Realitt, in Europa halten viele ffentliche und private Sendeanstalten jedoch immer noch am PAL-Standard fest.
Erste Experimente mit HD-bertragungen, eine gestiegene Anzahl von TV-Produktionen mit HD-Kameras sowie die dramatisch gestiegene Bildqualitt aktueller Kinofilme werden jedoch schon bald Druck auf die Sendeanstalten ausben, in HD zu bertragen.
Der Fernsehkonsum ist in den letzten Jahren in deutschen Haushalten trotz zahlreicher attraktiver Freizeitangebote weiter gestiegen. Nicht jedoch durch eine erhhte Nutzung des aktuellen TV-Programms, sondern zunehmnend durch aktueller Kinofilme auf der technisch berlegenen DVD. Um TV wieder fr den anspruchsvollen Kunden attraktiv zu gestalten, sind neben den Inhalten auch eine verbesserte Bild- und Tonqualitt notwendig. Ausstrahlungen in Dolby Digital 5.1 sind ein richtiger Schritt, die Ergnzung mit HD-Qualitt frs Bild wird Sportbertragungen, Kulturevents und selbstverstndlich auch Spielfilme auf ein faszinierendes Niveau heben und damit neue Bedrfnisse wecken.
Die in den letzten Monaten besonders starke Nachfrage nach Flachbildschirmen und Projektoren begnstigt zudem die Entwicklung der Nachfrage nach HD-bertragungen, da diese Kundengruppe bereits ber alle technischen Voraussetztungen fr HDTV verfgt.
Persnlich erwarte ich von den ffentlich-rechtlichen Anstalten, dass sptestens zur WM2006 in Deutschland eine HDTV-bertragung in den Regelbetrieb gegangen ist.

  1. Martin Manniche (KiSS Technology A/S) 

high-def: Planen Sie weitere WMV-HD DVD kompatible DVD-Produkte anzubieten?
Manniche: Noch im Sommer 2004 wird KiSS Technology die ersten DVD-Player mit Windows Media Video 9-Untersttzung in Europa auf den Markt bringen. Die neuen KiSS DVD-Player DP-600 und DP-608 werden die ersten einer Produktreihe sein, die das Windows Media 9-Format untersttzt. Beide Player werden zudem kompatibel fr WMV-HD sein. Wie Studien zeigen und Branchenkenner prophezeien, knnte das Windows Media 9 Series-Format den Durchbruch fr Video-On-Demand-Lsungen ber Internet bringen, da es hohe Qualitt bei geringer Dateigre bietet. Aus diesem Grund arbeitet KiSS Technology auch mit Sigma Designs und CinemaNow zusammen. CinemaNow verfgt ber die Internet-Vertriebsrechte der grten und umfassendsten Sammlung von Filmen und Fernsehprogrammen, die online zu haben sind. Die digitale Bibliothek enthlt ber 4200 Spielfime, Kurzfilme, Konzerte und Fernsehprogramme von mehr als 150 Lizenzgebern. Und das Wichtigste: Die Inhalte bei CinemaNow liegen in Microsofts Windows Media Video 9 Series-Format vor. Allerdings werden der DP-600 und DP-608 nicht die einzigen Player bleiben, die WMV 9
kompatibel sind. Nach und nach werden alle KiSS Player und Recorder WMV (auch HD) untersttzen – zustzlich zu der groen Anzahl an Formaten, die bisher von den KiSS Playern abgespielt werden knnen.

high-def: Welche Chancen sehen Sie fr das hochauflsende Fernsehen?
Manniche: Wir denken, dass die Chancen fr HD-TV in Europa ziemlich gut stehen. Allerdings kommt auf die Fernsehsender und die Hersteller von Unterhaltungselektronik eine groe Herausforderung zu. Sicherlich wird es noch einige Jahre dauern, bis die Fernsehanstalten komplett von PAL auf HD umgestellt haben. Aber die HD Revolution wird kaum zu stoppen sein. Bereits in diesem Jahr sind fr Europa die ersten DVDs verfgbar, die HD untersttzen. Auerdem wird es nicht mehr lange dauern, bis auch Video-on-Demand Anbieter wie beispielsweise CinemaNow in Europa den HD Standard nutzen. Insofern werden entsprechende DVD-Player und Fernsehgerte gebraucht, was wiederum fr die Hersteller von Unterhaltungselektronik eine groe Chance bedeutet. Nach und nach werden schlielich auch immer mehr Menschen die Qualittsunterschiede zwischen PAL und HD feststellen – und HD wird dabei der Gewinner sein. Langfristig bedeutet das also, dass auch die Fernsehanstalten auf HD umstellen mssen.

  1. Dieter Schlautmann (Leiter, DVD Premastering Studios, Sonopress) 

high-def: Welche qualitativen Auswirkungen hat eine WMV-HD DVD?
Schlautmann: Man sieht ganz einfach mehr. Durch die Erhhung der Auflsung um den Faktor 4-6 werden pltzlich Details sichtbar die man bisher im Fernsehbereich nicht kannte. Und damit meine ich nicht nur den Heimvideo-, sondern auch den Studiobereich. Wer hochauflsendes Fernsehen einmal mit gutem Material erlebt hat, der mchte sicher nicht mehr auf diesen Vorteil verzichten.

TOP 10 – Warum brauchen wir WMV-HD DVDs? 

  • Fr das Heimkino der Superlative.
  • Die Hersteller der Unterhaltungselektronik haben mit der Entwicklung moderner Flachbild-Fernseher, Rckprojektions-Fernseher und Projektoren mittlerweile die magische Grenze fr hochauflsende Videosignale erreicht. Mit den neue Displaytechnologien LCoS, DLP, D-ILA, LCD und Plasma ist das Kino in den eigenen vier Wnden zur Realitt geworden.
  • Die nchste Generation von DVD-Playern namhafter Hersteller werden Windows Media Video DVDs abspielen knnen. Die PC-Welt kann das heute schon.
  • Die entscheidenden Faktoren fr den optimalen Sehgenuss, wie der Bildhelligkeitswert, Farbdeckung und aktive Bildpunkte, sind bei teuren Gerten heute schon erreicht.
  • Der Ton ist in der Qualitt (ob Stereo oder Surround-Sound) dem Bild gegenber schon weit fortgeschritten. Was jetzt fehlt, ist die hochauflsende Quelle (Software). Unser heutiger PAL-Standard mit 625 Zeilen, davon nur 576 Zeilen auf dem Bildschirm sichtbar, reicht fr die neuen Displaytechnologien nicht mehr aus.
  • WMV-HD DVDs bertragen ein digitales progressives Vollbildsignal mit minimal 1280 x 720 (1 Millionen Pixel pro Bild) und maximal 1920 x 1080 (2 Millionen Pixel pro Bild) Auflsung.
  • Nur eine berragende Bildqualitt macht das Heimkino zum puren Genuss.
  • WMV-HD DVDs bieten eine brilliante, kontrastreiche, tiefenscharfe und naturgetreue Auflsung. Eben so, wie der Produzent seinen Film auch geschaffen hat!
  • Wann die offizielle High-Definition DVD-Video fr den Vertrieb von Filmen auf den Markt kommt steht noch nicht fest*. Die Wunschspezifikationen der Softwaregiganten in Hollywood stehen. Jetzt mssen sich die cleveren Techniker und Marketingstrategen nur noch einig werden. Fakt ist, das zuknftig mehr als zwei Nachfolger der heutigen PAL-DVD im Markt existieren werden. So wie heute DVD-Audio und SACD oder Dolby Digital und DTS. Vielfalt ist doch etwas Schnes!
  • Genieen Sie heute schon, wovon die anderen noch Trumen. HDTV ist da!

Was ist die Windows XP Media Center Edition?

 

Was ist die Windows XP Media Center Edition?

Ein ”PC-Gtesiegel” fr Verbraucher als Qualittssicherung. Das Gtesiegel garantiert Investitionssicherheit und Kompatibilitt zu bestehenden und zuknftigen Technologien von Microsoft und anderen Anbietern.

Eine neue Art von Multimedia-Benutzeroberflche soll ein komfortabel zu bedienendes, handliches Home-Entertainment-Gert auf der Basis eines schnellen PCs mit dem Intel Pentium 4 Series oder AMD Athlon 64 3600+ Prozessor unter Windows XP vereinigen.

Musik, Foto, TV, DVD und HD-Video: Alles in einem Gert, alles auf einen Knopfdruck.

Nehmen Sie Platz und machen Sie es sich bequem. Ab sofort knnen Sie Home-Entertainment in einer ganz neuen Dimension genieen.

Die Windows XP Media Center Edition 2005 erffnet Ihnen vollkommen neue Mglichkeiten fr die Nutzung der unterschiedlichsten Medien auf einem einzigen Gert: dem Media Center PC.

Alles in einem: die ganze Welt des digitalen Entertainments auf Ihrem Media Center PC.

Die Windows XP Media Center Edition 2005 macht den PC zu einem Multimedia-Gert: Mit einem Media Center PC knnen Sie Fernsehen live erleben oder aufzeichnen, DVDs und Windows High-Definition Video (WMV) ansehen, Video-on-Demand, Musik hren und verwalten, digitale Fotos ansehen und vieles mehr.

Alles im Blick: die revolutionre einfache Benutzeroberflche.

Die Windows XP Media Center Edition 2005 hat eine bersichtliche Benutzeroberflche, mit der Sie schnell und bequem auf alles Medien zugreifen knnen. Dank ihres ansprechenden visuellen Designs ist sie besonders einfach zu bedienen. Die Mens sind aus weiter Distanz zu erkennen und so auch mit der Fernbedienung leicht zu bedienen – egal, wo man sich gerade im Raum aufhlt.

Alles im Griff: die unglaublich bequeme Fernbedienung

Mit der Fernbedienung der Windows XP Media Center Edition 2005 sind Sie nicht mehr an das Keyboard Ihres PCs gebunden, sondern knnen alle Funktionen bequem vom Wohnzimmersessel aus steuern. Navigieren Sie einfach durch die Media Center-Benutzeroberflche.

Wichtige Produktmerkmale:

  • Voll wohnzimmertauglich
  • Zwei Benutzeroberflchen (PC und Home-Men)
  • Universal-Fernbedienung
  • Digitaler Video- und DVD-Recorder inkl. TV-Guide und Timeshift-Funktion
  • DVD-Player
  • Video-on-Demand (T-Online-Vision)
  • Foto und Filmarchiv
  • Musik-Jukebox
  • Home-Cinema in HDTV Qualitt

Weitere Details zur Windows XP Media Center Edition 2005 erhalten Sie unter: pastedGraphic_5.pngwww.microsoft.com.

Die optimale PC Konfiguration

  • Neuste Generation Desktop-PC
  • Windows XP Professional und die aktuelleste Windows Media Series 9 Player Software muss installiert sein
  • Aktuellsten Treiber fr Motherboard und Grafikkarte
  • DirectX 9.0b

Notebook oder Desktop-PC?

Unsere Erfahrungen auf WINDOWS und Apple PCs zeigten:

  • Ein Desktop-PC ist rund um die bessere und stabilere Wahl fr das Heimkino
  • Ein Standard DVD-ROM Laufwerk (Geschwindigkeit 16X) ist einem Dual-Laufwerke, die auch als Brenner dienen, fr Bildwiedergabe und bertragungsgeschwindigkeit eindeutig ein Muss.
  • Die Grafikkarten fr den Einsatz im Notebook, wie z.B. ATI-Mobility-Radeon auf Intel, Centrino oder Apple PowerBook G4 mssen mit zustzlichem Speicher nachgerstet werden. Das gilt auch fr den Arbeitsspeicher.
  1. WINDOWS XP: Optimale Desktop-PC Konfigurationen 

Prozessoren & Chipsatz
Intel Pentium 4 Prozessor 3.0 GHz mit Intel i875P Chipsatz
AMD Athlon64 3200+ XP mit Nvidia nForce2 Chipsatz

Betriebssystem
Microsoft Windows XP Home Edition 2004 oder Media Center Edition 2004

Arbeitsspeicher
Minimum 512 MByte (Optimal 1024 MByte) PC3200-Speichermodulen (CL2)

Grafikkarte
GeForceFX 5900 Ultra, GeForce 6800 Ultra oder ATI Radeon 9700PRO, ATI Radeon 9800 XT (alle mit Minimum 128 MByte)

Grafikkarten Ausgang
VGA, DVI (Digital Video Interface)

Soundkarte
Creative Sound Blaster Audigy 2 ZS (6 Audio Ausgnge)

(Technischer Stand: Mai 2004)

WINDOWS XP: Optimale Notebook Konfigurationen

Prozessoren
Intel Pentium 4 Prozessor 3.0 GHz

Betriebssystem
Microsoft Windows XP Home Edition 2004

Arbeitsspeicher
Minimum 512 MByte (Optimal 1024 MByte) PC3200-Speichermodulen (CL2)

Grafikkarte
ATI-Mobility-Radeon 9600 (Minimum 128 MByte)

Display
TFT-XGA+ Widescreen (1400 x 1050 Pixel)

(Technischer Stand: Mai 2004)

  1. APPLE OS X: Optimale Desktop-PC Konfigurationen 

Prozessor
Power Mac G5, 2 x 2 GHz

Betriebssystem
Mac OS X 10.3

Arbeitsspeicher Minimum 1024 MByte (Optimal 2024 MByte)

Grafikkarte
GeForceFX 5200 Ultra oder ATI Radeon 9600PRO, ATI Radeon 9800 XT (alle mit +128 MByte)

Grafikkarten Ausgang
VGA, DVI (Digital Video Interface)

Soundkarte

(Technischer Stand: Mai 2004)

APPLE OS X: Optimale Notebook Konfigurationen

Prozessoren
Power Mac G4 (PowerBook), 1,33 GHz

Betriebssystem
Mac OS X 10.3

Arbeitsspeicher
Minimum 2024 MByte

Grafikkarte
ATI-Mobility-Radeon 9600 (Minimum 256 MByte)

Display
TFT-WXGA+ (1280 x 1024 Pixel)

(Technischer Stand: Mai 2004)

Die Zukunft der DVD – High-Definition Video auf DVD

  1. DVD-ROM

Dank der neuen Video- und Audio Kompressionstechniken zur Datenratenreduktion, ist es heute mglich die Standardisierte DVD-ROM (Book B, Sept. 1996), die heute Ihren Einsatz in der PC- oder Gamesindustrie als optisches Medium hat wie z.B. in der XBOX, als eine so genannte HD-DVD Disc zu verwenden.

Welcher hochauflsende Video- oder Audiostandard zur Codierung der Inhalte verwendet wird (siehe unten), entscheidet letztendlich der Filmpublisher oder ein Gremium mit gleichgesinnter Interessen.

Der rote Laser hat noch lange nicht ausgedient. So sind Millionen von DVD-ROM Laufwerke kompatibel, diese HD-DVD (ROM) abzuspielen. Zuknftige DVD-Player und Spielkonsolen werden weiterhin einen roten Laser zur Abtastung der Daten einsetzen. So pat zum Beispiel auf einer DVD-ROM (4,7GB/DVD-5) ein kompletter Film. Laufzeit von ca. 90 Minuten plus Bonusmaterial mit einer Bild Datenrate von ber 8 Mbit/sec. in einer Auflsung von 1.280 Pixel bei 720 Zeilen, das ist eine Datenmenge von 921.600 Pixel pro Bild (bei einer PAL-DVD 720 x 576 sind es nur 414.720 Pixel pro Bild). Eine deutlich gravierendere und sichtbare Bildverbesserung bietet die Auflsung 1920 Pixel bei 1080 Zeilen.

DVD-ROM Basics:

  • 8,5GB (Einseitig, zwei Schicht – DVD-9) oder 17GB (Zweiseitig, zwei Schichten)
  • Videocodec: MPEG-2, Windows Media Video 9 Pro, MPEG-4 (H.264), DivX-HD
  • Audiocodec: PCM, MPEG-1/-2, Windows Media Audio 9 Pro, Dolby Digital, MP3, AAC
  • Verschlsselung: CSS2, DRM
  1. Blu-ray Disc (BD) und Advanced Optical Disc (AOD)

Die Spezifikation der nchsten Generation DVD-Video und der wiederbeschreibbaren optischen Medien ist so gut wie verabschiedet und zur Standardisierung eingereicht worden.

Beide Standards verwenden den blauen Laser, der mit einer Wellenlnge von 405 Nanometer die Daten abtastet. Vorerst werden die neuen Produkte ausschliesslich in Japan und Nordamerika verffentlicht. Spielfilme sollen zu einem spteren Zeitpunkt folgen. Die ersten Blu-ray Recorder von Sony und Panasonic wurden bereits im Sptsommer 2004 in Japan eingefhrt. Sharp kommt als dritter zum Weihnachtsgeschft hinzu. Die Blu-ray (pastedGraphic_1.png www.blu-ray.com) Recorder dienen zur reinen Aufzeichnung von HDTV-Programmen und selbst gedrehte Filme. Blu-ray Recorder kosten ab 1899,- Euro und Cartridge basierte 25GB (ca. 3 Stunden in HDTV-Qualitt) Speichermedien kosten ca. 26,- Euro/Stck.

Fest steht, dass die HD-DVD (High-Density DVD) als audiovisuelles Vertriebsmedium fr die Filmstudios zum Einsatz kommen wird und damit die heutige DVD-Video Disc ablst. Weitere Informationen unter pastedGraphic_1.pngwww.dvdforum.com

Die Blu-ray Disc soll dem Format Wirrwarr zwischen den verschiedenen wiederbeschreibbaren DVD-Medien ein Ende setzen. Das heisst, dass in Zukunft die DVD-Recorder, dass Blu-ray Disc Format untersttzen. Die Blu-ray Disc Spezifikation, ist auch fr den professionellen Einsatz entwickelt worden. Wie zum Beispiel bei Film- und Studio Produktion, eCinema und fr die Film- und Datenarchivierung. Auflsungen bis zu 4K (4000 ppi) mit immer 24 Bildern pro Sekunde, drften u.a. die Erwartungen der Cineasten als High-End Videoprodukt erfllen.

  1. HD-DVD Formate:
  • HD-DVD-VIDEO – Nur lesen – Verwendung fr: Spielfilme
  • HD-DVD-ROM – Nur Lesen – Verwendung fr: Games
  • HD-DVR (Video Recording) – Verwendung fr: Aufnehmen von HDTV Programmen, Daten-Archivierung, Camcorder oder Profi Filme
  • HD-DVD-RW – Mehrfachbeschreibbar – Verwendung fr: Aufnehmen von HDTV Programmen, Daten-Archivierung, Camcorder oder Profi Filme
  • HD-DVD-R – Einmalig beschreibbar – Verwendung fr: Aufnehmen von HDTV Programmen, Daten-Archivierung, Camcorder oder Profi Filme
  • HD-DVD-RAM – Mehrfachbeschreibbar – Verwendung fr: Aufnehmen von HDTV Programmen, Daten-Archivierung, Camcorder oder Profi Filme
  • Standardisierung Zeitplan fr HD-DVD-VIDEO: HD-DVD-Video (Version 0.9 – voraussichtlich Februar 2005)
  • HD-DVD-Video (Version 1.0 – voraussichtlich September 2005)

Technische Details:

  • 20GB (Einseitig, eine Schicht) und 32GB (Einseitig, zwei Schichten)
  • Videocodec: MPEG-2 (Main Profile)
  • Windows VC-1 (Advanced Profile)
  • H.264 (Main Profile oder High Profile)
  • Audiocodec: LPCM (bis 96kHz/24bit – 5.1 Kanal), 192kHz/24bit Stereo
  • Dolby Digital Plus (bis 96kHz -7.1 Kanal)
  • dts++ (bis 96kHz -7.1 Kanal)
  • MLP
  • DRM/Verschlsselung: noch nicht verabschiedet!
  1. Blu-ray Formate:
  • BD-ROM – Nur lesen – Verwendung fr: Computer Software, Games, Spielfilme
  • BD-RE – Mehrfachbeschreibbar – Verwendung fr: Aufnehmen von HDTV Programmen, Daten-Archivierung, Camcorder oder Profi Filme
  • BD-R – Einmalig beschreibbar – Verwendung fr: Aufnehmen von HDTV Programmen, Daten-Archivierung, Camcorder oder Profi Filme

Technische Details:

  • 25GB (Einseitig, eine Schicht) und 54GB (Einseitig, zwei Schichten)
  • Bis zu vier Schichten pro Disc sind mglich. Gesamtkapazitt: 300GB
  • Videocodec: MPEG-2 (Main Profile)
  • Windows VC-1 (Advanced Profile)
  • Audiocodec: Dolby Digital Plus (bis 96kHz -7.1 Kanal)
  • MPEG-1/-2
  • Verschlsselung: OpenGL (Sony)

Kompatibilitt: Beide Formate, knnen nicht auf den heutigen DVD-Playern und DVD-Recordern, sowie ber die DVD-ROM oder DVD-Brenner abgespielt werden! Beide Standards sind nicht untereinander Kompatibel. Die Blu-ray-, HD-DVD-Player und Recorder sind Rckwrtskompatibel und knnen somit die heutigen DVD-Video Discs abspielen.

HD im Fernsehen

So langsam setzt sich HDTV auch bei den Sendern in Deutschland durch. Nach und nach bieten sowohl die ffentlich-rechtlichen, als auch die Privaten TV-Sender ihre Inhalte in HD. Das einzige Problem ist dann noch: wie soll man die Inhalte bekommen – ber Kabel oder ber Satellit? Und welche Extrakosten entstehen, wenn man HD Sender empfangen mchte?

Die ffentlich-rechtlichen Sender
Seit Ende letzten Jahres sendet nun schon das Erste in HD. Anfnglich nur ausgewhlte Filme im Weihnachtsprogramm, nun aber seit Februar im Regelbetrieb. Neben dem Hauptsender gibt es die Kanle EinsFestival HD und Arte HD.
Und auch ZDF HD ist ber Satellit (Astra) & Kabel zu empfangen. Extrakosten fr den Empfang entstehen nicht (mal abgesehen von dem HD-Receiver der ntig ist).

Die Privatsender
Bei den Privaten mischen mittlerweile alle groen Sender mit. Nach einem zwischenzeitlichen Rckzug aus dem HDTV-Geschft (2008-2009) sendet die ProSiebenSat.1 Media AG wieder in HD. Es gibt HD-Varianten zu den Sendern Pro7, Sat.1 und KabelEins. Alle drei Kanle sind ebenso wie RTL HD und Vox HD ber Satellit und teilweise ber Kabel empfangbar.
Dazu ntig ist allerdings ein HD+ Receiver und eine HD+ Smartcard. Aktuell sind diese Smartcards mit dabei, wenn man sich einen HD+ Receiver kauft. In Zukunft sollen die Karten aber auch separat erhltlich sein. Die Kosten werden sich dann wohl auf 50,-  pro Jahr belaufen.

HDTV ber Kabel
Der Empfang von HD ber Kabel ist leider immer Glckssache. Nicht alle Kabelnetzbetreiber speisen HD-Signale in ihr Netz ein. Es lohnt sich also immer ein Blick auf die Internetseite Ihres lokalen Kabelnetz-Anbieters. In vielen Fllen werden aber die ffentlich-rechtlichen Sender in HD eingespeist, die Privaten eher nicht.